Aus dem Krankenhaus nach Hause — was jetzt?
Krankenhaus-Entlassungen können überrumpeln. Aber Sie haben Rechte: Krankenhaus-Sozialdienst und Übergangspflege helfen Ihnen, einen guten Übergang zu organisieren.
Sie haben wenig Zeit — aber Sie sind nicht allein. Wir zeigen Anbieter, die kurzfristig aufnehmen können.
Das brauchen Sie typischerweise:
- Krankenhaus-Sozialdienst nutzen
Jedes Krankenhaus hat einen Sozialdienst, der bei der Entlassung hilft — Pflegegrad, Übergangspflege, Hilfsmittel. Direkt nach Aufnahme melden.
- Kurzzeitpflege als Brücke
Bis zu 8 Wochen pro Jahr im Pflegeheim — für die Zeit bis zur ambulanten Versorgung. Kann auch ohne Pflegegrad genutzt werden.
Rechtsgrundlage: § 42 SGB XI
- Anbieter mit Aufnahme-Bereitschaft
Filtern Sie nach Anbietern, die binnen 48-72h aufnehmen können — viele haben kurzfristige Kapazitäten reserviert.
- Hilfsmittel beantragen
Pflegebett, Rollstuhl, Wundauflagen — der Sozialdienst hilft, Rezepte und Krankenkassen-Anträge vor Entlassung zu organisieren.
Passende Pflegedienste in Ihrer Nähe finden
Wir haben die wichtigsten Wünsche für Sie schon vorausgewählt — Sie können sie jederzeit anpassen. Pflegedienste beraten Sie kostenlos vor Ort.
Je nach Eingriff/Diagnose — meist Pflegegrad 2-4 nach Entlassung.
›Mehr erfahren: Behörden-Schritte in dieser Reihenfolge
Die folgenden Schritte sind eine Orientierung — Ihr Pflegedienst oder unser Beratungs-Partner führt Sie persönlich durch das Verfahren.
- 1Krankenhaus-Sozialdienst kontaktieren
Stationsschwester nach Sozialdienst fragen. Termin binnen 1-2 Tagen ist normal.
- 2Pflegegrad-Eilantrag stellen
Bei akutem Bedarf prüft der MD beschleunigt. Sozialdienst hilft beim Antrag.
Rechtsgrundlage: § 18 Abs. 3 SGB XI
- 3Pflegedienst innerhalb 24-72h kontaktieren
Mehrere Anbieter parallel anrufen. Wer zuerst Kapazität hat, gewinnt — kein schlechtes Gewissen, mehrere anzufragen.
